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Nachwort

Mittwoch, 18. Mai 2011 17:06

Es war ein tolle Erfahrung mit reichlich Fisch und besten Angelwetter (wir hatten keine Ausfalltage). Für mich als Gelegenheitsangler hat es mir mal wieder gezeigt wir „verrückt“ die Profiangler sind wenn das Fieber sie packt. Man könnte alles etwas ruhiger angehen, muss es aber nicht.

Zum Schluss noch etwas Statistik:

  • Reisedauer  10 1/2 Tage davon alleine 3Tage An- und Abreise
  • gefahrene Kilometer mit dem Auto ca. 3600
  • 16 Angelausfahrten (davon habe ich drei geschwänzt)
  • gefahrene Kilometer mit den Boot ca. 240
  • für alle reichlich Fisch für die heimischen Gefriertruhen
  • gefangen wurde Seelachs, Dorsch, Pollack, Schellfisch, Wittling, Leng, Lumb, Rotbarsch, Hering, Heilputt, Knurrhahn und ein kleiner Rochen

 

Ich möchte allen danken die mir diese Reise möglich gemacht haben:

dem Thomas für die Idee und die gute Beratung zur notwendigen Ausrüstung,

dem Schorsch das er uns so gut mit seinen wunderschönen Auto  gefahren hat,

der Ute für die reichliche und sehr gute Verpflegung,

unseren Kapitän dem Bernhard für die gute Organisation,

natürlich auch Mirko der mich immer so gut an den Untiefen mit dem Boot vorbei geschippert hat,

und zum Schluss noch meinen Mädels zu Hause die mir freigegeben haben.

 

Ich denke wir hatte viel Spaß zusammen!

 

Nun schließt sich dieser Blog erst einmal. Vielleicht gibt es eine Fortsetzung so in zwei Jahren.

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Montag die weite Fahrt nach Hause

Mittwoch, 18. Mai 2011 16:30

Nachdem wir Sonntagabend noch unsere Sachen gepackt haben ging es um 23 Uhr ins Bett. Gegen 4 Uhr klingelte wieder der Wecker und wir machten uns ans Fisch verpacken und Auto laden. Es galt die Fähre um 5:55 Uhr, von Smöla runter, zu erreichen. Also ging es wieder im Eilschritt und hurtig hurtig, aber wir könnten uns dann ja im Auto ausruhen (bis auf Schorsch unseren Fahrer). Endlich ein wenig mehr schlafen. Vor uns lagen erst einmal 1200km bis Trelleborg.

 

Fischverladung

auf der Fähre von Smöla runter (um die Zeit noch ziemlich einsam)

Irgendwo im Nirgendwo zwischen Trondheim und Oslo

Mit der Nachtfähre sind wir dann zurück nach Rostock und die letzten paar hundert Kilometer nach Hause, wo wir gegen 13 Uhr ankamen.

Kuchen zur Begrüßung für mich „lecker“ (von meinen Kindern gebacken)

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Sonntag letzter Tag

Sonntag, 15. Mai 2011 17:28

Nachdem es wieder 3 Uhr wurde bevor wir ins Bett kamen, durften wir Sonntag mal richtig ausschlafen. Bernhard hat uns um neun mit Trillerpfeife geweckt. Mirko und ich sind dann separat zur letzten Tour rausgefahren und haben die Sache mal etwas langsamer angegangen.

Bis zum Mittag um 15:30 Uhr hatte ich dann mal wirklich ein bisschen Zeit mir mal wenigsten die Gegend um unsere Unterkunft anzuschauen.

 

Hellesfjord

Smöla Richtung Hitra

unsere Unterkunft (Boot Camp)

Ute und Bernhard haben noch einmal richtig gut Seelachs geangelt und hatten noch gut mit filetieren, verpacken und einfrieren zu tun (ob der noch durchfriert bis zur Abreise).

Zum Mittag gab es mitgebrachtes Wildschweingulasch. Nach jetzt doch in den letzten Tagen reichlich Fisch eine willkommene Abwechselung.

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Samstagabend

Sonntag, 15. Mai 2011 15:37

Eine wunderschöne Abendausfahrt mit reichlich Seelachs.

nach der letzten kurzen Nacht, nicht nur Mirko ist total im Eimer

Angelzeug

Blick in Richtung Hitra

Mirko mit Doublette

Schorsch hat einen Dreier

in der Abendsonne ca. 22Uhr

Seelachs

 

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Samstag

Samstag, 14. Mai 2011 19:07

Steffen mit Lumb (noch etwas müde)

Verarbeitungskette Gefriertüten vorbereiten

Verarbeitungskette Filets eintüten

Verarbeitungskette Tüten zuschweißen

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Freitagabend fiel ins Wasser

Samstag, 14. Mai 2011 18:15

Irgendwann am Abend sind wir wieder raus auf Wasser, wo uns hoher Wellengang und ein Starkregen erwartete. Nachdem das Boot viertel voll mit Wasser war und die Klamotten durchnäßt sind wir wieder umgedreht. Nur Thomas und Schorsch sind an einer anderen Stelle mit weniger Wellengang noch draußen geblieben und haben noch gut gefangen.

Wir haben uns einen gemütlichen Abend gemacht mit Fischsuppe, Bierchen und Musik. Aus ausschlafen wurde trotzdem nichts bis um Drei haben wir noch Schach gespielt.

hart an der Fischsuppe

Schachmatt (bitte an die Uhr schauen)

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Freitag hart am Fisch

Freitag, 13. Mai 2011 17:33

Mirko beim Drill

und der Leng ist im Boot

und das ist der Fang vom Vormittag

1x Dorsch 1x Lumb 1x Leng von Steffen

1x Lumb 2x Leng von Mirko

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Donnerstagnacht oder doch Freitagmorgen

Freitag, 13. Mai 2011 17:27

Als um halb zwölf noch niemand wieder zurück vom Wasser war, hab ich mich mal auf dem Weg zu dem Bootsteg gemacht. Die Boote liefen gerade ein und die Kisten waren gut gefüllt. Unter Baustrahlern wurde dann bestimmt noch 1 Stunde filetiert. Um 2Uhr gab es dann endlich Nachtmal und es ging zügig ins Bett.

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Donnerstag Regen

Donnerstag, 12. Mai 2011 21:12

Nach einer leicht feucht fröhlichen Runde ging es gegen 2:30 Uhr ins Bett und heute erst um 7:30 Uhr wieder raus. Durch die Verschiebung der Ebbe und Flut verschieben sich jeden Tag die angeblich besten Beißzeiten nach Hinten (ca. 1h später). Bei Bernhard heißt das aber nach Vorne. Ich habe zwei Tage gebraucht was er damit meint und ich das begriffen habe.

Heute ist das schöne Wetter erst einmal vorbei  (8 Grad und Nieselregen ab Mittag). Aber der Fisch beißt wieder besser. Schorsch hatte den ersten Meterfisch (104cm) unserer Truppe.

Auch alle Anderen haben wieder etwas besser gefangen. Nur Mirko schaute etwas traurig mit einen Rotbarsch und einen kleineren Seelachs.

Zum Mittag gegen 15Uhr gab es  lecker gemischte Fischplatte  (Seelachs, Dorsch und Leng) mit Kartoffeln und Rotkraut. Danach durfte ich mir das erste mal etwas von der Insel ansehen. Wir sind zum Einkaufcenter der Insel gefahren um Geld zum bezahlen der Unterkunft zu tauschen. Ein kleiner Supermarkt, ein Angelladen, ein paar anderer kleine Läden und die Bank mit den einzigen Geldautomaten der Insel. Die Bank ist wegen Bauarbeiten geschlossen und den Geldautomat hat die Visa Card nicht gefallen. Der Vermieter muss nun wohl mit Euro vorlieb nehmen.

Smöla Downtown

Die Verständigung klapp zwar auf Englisch ganz gut, hin und wieder findet man auch jemanden der Deutsch spricht. Für die Sprachinteressierten ist vielleicht dennoch ein Norwegisch Sprachkurs zu empfehlen.

 

und so sieht es über Land aus

Nach dem kleinen Ausflug gab es noch Kaffee und die Harten, also alle außer mir, sind wieder rausgefahren (ca. 20 Uhr). Im Dauernieselregen und der Kälte. Bin ich froh das ich hier noch zu tun habe, wenn die doofen Sprüche bloß nicht wären  🙁

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Mittwoch der Rest

Donnerstag, 12. Mai 2011 20:37

Trotz der Heringe bleiben die anderen Fische aus oder haben keine Lust an den Haken zu springen. Drei Ausfahrten waren noch angedacht. Die Nachmittagsausfahrt habe ich wieder ausgelassen, auch wenn ich mir immer ganz schöne Sprüche von den Hardcore-Anglern anhören muss. Aber so ein Blog schreib sich auch nicht von selber und von den maximal 5 Stunden Schlaf kann ich mir diese Zeit auch nicht noch abzweigen.

Vormittags war wenigstens ein schöner Dorsch und ein Seelachs in der Fischkiste. Abends hatte ich meine zweite Leerrunde. Aber ich war nicht alleine. Selbst Bernhard der sonst immer eine volle Kiste hatte, ging leer aus.

 

wozu eine Royale Hochzeit alles gut sein kann

 

Noch was in eigener Sache. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie einfach behalten.

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Mittwochmorgen der Hering ist da

Mittwoch, 11. Mai 2011 16:02

7:00 Uhr wecken, heute  mit groben Fausthieben an die Tür durch Thomas (Ute hatte verschlafen). Vor dem Frühstück bin ich mal mit zum einholen des Netzes (fotografieren) ans Fjord gegangen und es hat sich gelohnt. Der Hering ist da! Zwei Eimer voll, heute Abend gibt es gebratenen Hering. Ute und Bernhard machen aus dem Rest bestimmt noch viele andere leckerer Sachen  (Brathering, Matjes und so weiter) .  Ein Paar davon brauchen wir auch als Köderfische.

 

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Dienstag auf der Suche nach Fisch

Mittwoch, 11. Mai 2011 15:43

Langsam kommt Routine in den Alltag. Nach wenig Schlaf ist um 7:00 Uhr wecken, danach Frühstück und raus auf das Meer zum Angeln. Nur wo ist der Fisch hin? Nach drei Stunden habe ich gerade mal zwei „Leng’s“ und einen kleinen „Dorsch“.
Die Anderen haben auch nicht viel mehr. Auch wenn bei den Profis die Kiste etwas voller ist, sind sie der Meinung „wenig Fisch“ im Moment. Aber es könnte schlimmer kommen und es kam schlimmer (dazu später mehr).

Mittags gab es dann endlich mal Fisch. Ich bin drei Tage schon am Meer und es gab bis jetzt noch keinen Fisch zu essen (unglaublich). Ute hat lecker Seelachsfilet mit Kartoffelbrei gekocht.

Die Nachmittagsausfahrt habe ich weggelassen (wo ich wohl auch nichts verpasst habe, außer wenig Fisch) um mich ein wenig um mein Business zu kümmern. Zugegeben auch ein kleiner Mittagsschlaf war dabei, das darf ich hier bloß nicht so laut sagen.

Nach dem Abendbrot ging es wieder raus und da hatte ich sie dann – meine Nullrunde. Drei Stunden und kein einziger Fisch. Einen Vorteil hatte dies dann doch, ich musste nicht wieder mitten in der Nacht noch 1 Stunde filetieren. So konnte ich mal dem Thomas beim Dorschfilet enthäuten filmen. Sieht ganz einfach aus, ist es aber nicht.

Die Anderen hatten aber auch nicht viel mehr, der Filetiertisch  blieb an diesen Abend ziemlich leer.

Der Dorsch von Thomas, noch mit Filet und Haut.

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Montag Nachmittag

Dienstag, 10. Mai 2011 15:53

Zum Mittag gab es Nudeln mit Tomatensoße (schon 2 Tage hier und immer noch keinen Fisch gegessen).

Und schon ging es wieder raus, diesmal in etwas nördliche Richtung – in die Nähe einer Lachsfarm. Dort haben wir auch ein paar schöne Seelachse geangelt. Die Profis sagen, es wäre immer noch wenig Fisch, also ich finde für mich reicht es. Ich werde mich wohl langsam bei eBay nach einer Gefriertruhe umsehen müssen.

Zum Sonnenuntergang ging es wieder zurück in den Hausfjord ca. 21:30 Uhr. Etwa eine halbe Stunde fahrt mit den Booten mit 12km/h übers Wasser.

Dann kommt das filetieren in der Dämmerung so bis nach 23:00 Uhr. Das erste Mal habe ich es etwas satt und wäre froh ein paar Fische weniger zu haben. Nach dem Abendbrot (Nachtbrot), muss der Fisch noch verpackt und eingefroren werden. So gegen 1:30 Uhr geht es dann ins Bett, um kurz vor 7:00 Uhr soll wieder wecken sein.

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erster Tag

Montag, 9. Mai 2011 16:42

6:53Uhr Weckservice durch Ute, danach gemeinsames Frühstück.

 

Bastelstunde, wer baut die beste Montage.

10:15Uhr erste Ausfahrt für diesen Tag.

96cm der Fisch, nicht der Mensch, das war am Ende mein größter Fang.

4 Stunden später und einige Fische weiter. Die Profis sagen der Fisch beist schlecht, ich hab da noch keine Ahnung.

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lange Anfahrt

Sonntag, 8. Mai 2011 16:11

Pünktlich 8:00Uhr hat die Fähre abgelegt und eine ruhige Ostseeüberfahrt bei herrlichsten Maiwetter begann.

Zum ersten mal habe ich die Hafenausfahrt in Warnemünde von einem Fährschiff aus gesehen. Wie oft stand ich als Kind auf der Mole und konnte der Fähre nach Dänemark nur hinterher sehen, völlig unerreichbar. Zum Glück sind diese Zeiten längst vorbei.

 

Auf dem Weg nach Norden wurden wir dann auf offener See von ein paar Gänsen begleitet, und auch etwas Schlaf auf dem Sonnendeck war möglich.

Ankunft in Trelleborg 14:00Uhr

um Zehne rum  (22 Uhr) Ankunft bei unserer Übernachtung kurz hinter Elverum, Abfahrt 5:00Uhr

ein Elch am Straßenrand – früh gegen 5:45Uhr

der See Sovatnet (280 m  über dem Meer) noch zugefroren

An der Fähre über den Vinjefjorden treffen wir nun auch auf Ute und Bernhard. Sie sind mit ihrem eigenen Auto angereist, nun ist die Mannschaft komplett.
Thomas packt seine Angel aus, um die Wartezeit auf die Fähre zu verkürzen und sofort der erste Fisch (Pollack).

Überfahrt Fjord Vinjefjorden 10:30 Uhr

Endlich die Fähre nach Smöla über den Trondheimsleia Fjord 12:30Uhr

Um 13:15 Uhr dann endlich Ankunft am Ferienhaus.

Thomas und Schorsch meinten zu uns Neulingen der entspannende Teil des Urlaubs sei nun vorbei. Noch haben wir darüber gelacht.

auspacken und Angeln fertigmachen um 16:15 Uhr ging es das erste mal raus Richtung Fjord


Größere Kartenansicht
unser Angelrevier

Ausbeutung am ersten Tag von Mirko und Steffen, nach 5 Stunden bis 21:15Uhr

davon von Steffen (ausbaufähig)

Danach noch filetieren, Abendbrot essen, Bierchen trinken und um 2 Uhr ging es dann endlich ins Bett.

 

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Ankunft an der Fähre

Samstag, 7. Mai 2011 6:29

Freitagabend haben wir unser Reisemobil beladen. Man glaubt gar nicht wie viel 4 Mann für eine Woche Angelurlaub brauchen. Nur gut das wir einen großen VW Crafter haben.

Um 22:00Uhr ging es ins Bett und ich habe nochmal 2 Stunden fest geschlafen. Zu fest, irgendwie ging der Wecker nicht und so wurde ich durch die Haustürklingel und meine Abholer geweckt. Dann ging es aber planmäßig weiter und wir hatten eine gute Fahrt bis Rostock, wo wir um 6:00 Uhr angekommen sind und nun mit eine Tasse Kaffee  auf die Fähre warten. Und das bei schönsten Sonnenschein.

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Startschuss

Montag, 2. Mai 2011 18:26

Am 7.5.2011 um 0:00 Uhr geht es los. Erstmal Richtung Rostock wo wir dann hoffentlich um 8:00 Uhr die Fähre nach Trelleborg (Schweden) erreichen.

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